Patronatsfest St. Martini

Außer dem Heiligen Bischof Martin hätte sicher auch Herr Jacob de Haan, ein zeitgenössischer Komponist der Niederlande, seine Freude am diesjährigen Patronatsfest in St. Martini gehabt – kam schließlich seine Missa brevis für Chor, Blasorchester und Pauken zur Aufführung.
25 Bläsern des Königin-Luise-Gymnasiums konnte der Martini-Chor allein nicht standhalten. Unterstützung kam daher vom Chor der Erfurter St. Josef-Gemeinde und vom Kammerchor der Musik- und Kunstschule Jena. Knapp 80 Musiker hatten somit im Altarraum Platz genommen und gestalteten den Gottesdienst zu einem wahren Fest.

Wie schon in den vergangenen Jahren gehörte wieder die martinieigene Sonderkollekte zum Patronatsfest dazu:
1800 Euro sind wieder das hochgesteckte Ziel, um auch im kommenden Jahr der Hausmeisterfamilie der katholischen Pfarrei im russischen Marx an der Wolga einen monatlichen Zuschuss von 150 Euro zu ermöglichen …

Am Abend war traditionell ein geselliger Gemeindeabend. Zu diesem waren erstmals die katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus eingeladen, die seit über 10 Jahren in St. Martini Gottesdienstheimat haben. Bunt gemischt – auch einige Syrer waren gekommen, die ebenfalls wie die Ukrainer ein Volkslied der Heimat darboten – war es ein gelungener Abend erlebten Christ- und Kircheseins.

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